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| Der Dezember 2009 bringt reichlich Frost, Eis und Schnee. Viele Vögel stellen sich am Futterhaus ein wie zB. oben dieser Eichelhäher (Lübeck-Israelsdorf, 22.12.2009). Im Schellbruch zeigen sich am 1.Weihnachtstag Rotkehlchen recht zutraulich (oben rechts), während ein großer Trupp Bartmeisen nahrungssuchend und fressend durch das Schilf zieht - rechts ein Männchen (25.12.2009). |
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| Oben: Auch diesen Winter lassen sich wieder Waldohreulen am bekannten Schlafplatz in einer Schwarzkiefer in Lübeck beobachten. Meist sind sie schwer zu entdecken wie zB der Vogel oben rechts... (aufgenommen am 21.November 09) | |
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| Oben: Im Spätherbst, wenn die Vegetation niedrig und das Laub an den Bäumen und Sträuchern weitgehend verschwunden ist, lassen sich unsere seit 10 Jahren in der Region wild lebenden Nandus am besten beobachten - zum Beispiel am Ostufer des Ratzeburger Sees (oben links). Die Ankunft der Kalten Jahreszeit kündet dieser Falter, den man nun öfters nachts am Licht findet: der Große Frostspanner (Erannis defoliaria). | |
| Sinnigerweise am "Eulenkrug" nahe Wohlenberg in Nordwestmecklenburg sitzt dieser Waldkauz am 8. November in seinem Tageseinstand... | ...während wenige Kilometer entfernt auf der Wohlenberger Wiek die ersten typischen Wintervögel schwimmen - wie dieser Schwarzhalstaucher. |
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| unten: Herbststimmung im Lübecker Lauer Holz, 31.10.2009 |
unten: Wenige Tage später - Wintereinbruch am Brodtener Ufer, Lübecker Bucht, 4.11.2009 |
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| Oben: Herbst ist die Zeit der Pilze - einige von ihnen sind sehr fotogen, wie z.B. diese Blauen Träuschlinge (Stropharia caerulea) im Garten in Lübeck. Unten: Dass der Sommer in der Natur zu Ende ist, kann man z.B. Anfang Oktober am Namen dieser Tierchen ablesen,die nun überall an Waldrändern häufig zu finden sind - sie heißen treffenderweise "Herbst-Spinne" (Meta segmentata). |
Oben: Auf dem Boden im Darßer "Urwald" finden sich an manchen Stellen fast flächendeckend Bestände der hübschen Trompetenflechte (Cladonia fimbriata). Unten: Kraniche fliegen abends über Bresewitz in der Darß-Bodden-Region. Anhaltend kalter Sturm aus Norden führt dazu, daß sich ein großteil der Kraniche in diesem Jahr so früh Richtung Spanien aufmachen wie noch nie zuvor - in Mecklenburg rasten Mitte Oktober nur ein Fünftel des normalen Herbst-Bestandes. |
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Rechts: Auf dem
Mühlenteich der Kalten Bäk in Pansdorf schwimmen Mitte
September zwei Mandarin-Erpel. Hier ist einer davon. Unten: Am 3.September braut sich über Fehmarn ein gewaltiger Sturzregen zusammen - vom Turm in Wallnau kann man einen intensiven Regenbogen erleben. Derweil schützt sucht ein Sperber unter dichten Bäumen Schutz vor dem großen Regen (unten rechts). |
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Rechts : Reich an Faltern, Käfern und sonstigen Insekten geht der Sommer 2009 zu Ende. Auf ca 150 qm Wiese im Teufelsmoor Lübeck finden sich Ende August rund 250 Pappelblattkäfer (Chrysomela populi). |
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| Oben:
Nach der Brutzeit rasten zahlreiche Löffler an verschiedenen
Stellen in Nordfriesland - so wie hier im Katinger Watt (oben links).
Von den Beobachtungshütten im Katinger Watt aus lassen sich manche
Vögel ganz hervorragend aus der Nähe beobachten - wie z.B.
rastende und nahrungssuchende Bekassinen (oben rechts). Unten: 2009 haben zum ersten Mal Stelzenläufer erfolgreich in Schleswig-Holstein gebrütet. An den Pütten bei Brösum lassen sich Mitte August die beiden flüggen Jungvögel über mehrere Tage beobachten. |
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| Oben: Zwei sehr unterschiedliche Seltenheiten im Norden. Links oben eine albinotische Amsel, die sich im Juli längere Zeit in den Gärten einer Wohnsiedlung in Lübeck-Eichholz aufhält (aufgenommen am 26.Juli 2009). Rechts oben: Schwarzflügel-Brachschwalbe am Grünen Brink auf Fehmarn, 27.Juli 2009. Rechts: Ein weiterer Beleg für diesen schmetterlingsreichen Sommer: Am Grünen Brink fliegen mehrere Dutzend der tagaktiven Gamma-Eulen an nur wenigen Quadratmetern Natternkopf. |
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Links: Ungewöhnlicher Neststandort eines Zwergtaucher-Paares! Auf diesem völlig frei in Gewässermitte schwimmenden Nest schlüpften Mitte Juli die Jungen. Stadtpark Lübeck, 19.Juli 2009. |
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| Oben:
Der Sommer 2009 erwies sich vielerorts als schmetterlingsreich. Der in
Schleswig-Holstein sehr seltene Lungenenzian-Ameisenbläuling (oben
links) konnte in diesem Jahr im mittleren Holstein so viele Eier am
Lungenenzian ablegen wie schon lange nicht mehr, sodaß auf eine
gute Bestandserholung gehoffet werden darf. Überaus häufig
dagegen erschienen Distelfalter - am 19.Juli flogen auf einem 200 Meter
langen Straßenrandstreifen im Lübecker Süden alleine
dreihundert ! Unten: Wenn an warmen Juni-Abenden nach Sonnenuntergang die Gewöhnlichen Nachtkerzen ihre Blüten entfalten (unten links) und die Junikäfer (unten rechts) in großer Zahl um Büsche und Stauden summen, dann ist das für mich echtes "Sommer-Feeling" - so wie am 29.Juni auf einer Brachfläche im Lübecker Stadtteil St-Jürgen. |
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| Das
weitgehend trockene und vor allem warme Frühjahr im Norden
hat viele Insekten hervorgelockt. Einige Aufnahmen rund um Lübeck
zeigen: - oben links: Aurorafalter, Dummersodrfer Ufer, 23.Mai 2009 (weitere Beobachtungen und Fotos aus diesem Gebiet gibt es hier) - oben rechts: Schierlingsrüssler (Lixus iridis), Südufer Dassower See, 24.Mai 2009 - rechts: Rotköpfiger Feuerkäfer (Pyrochroa serraticornis), Lübeck Stau, 22.Mai 2009. |
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| Oben
links: Zu den bemerkenswertesten ornithologischen Ereignissen im
Frühjahr 2009 zählt der Einflug von
Weißflügelseeschwalben im Norden. Hier fliegen am 13.Mai
zwei dieser hübschen Vögel über einen Teich bei Arlau
Schleuse im Beltringharder Koog. Oben rechts: Mai ist auch die Haupt-Durchzugszeit nordischer Limikolen. Bruchwasserläufer im Katinger Watt, 17.Mai 2009. |
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| Oben:
Diesen abweichend gefärbten Kiebitz sahen wir mit einer
birdingtours-Reisegruppe am 14.April im Hauke-Haien-Koog. Für uns
alle war das quasi ein "neuer Vogel" :-)... Spätere Recherche
ergab, daß dieses Individuum offenbar seit mehreren Jahren
bereits im Gebiet brütet. (Fotos: Andrea Grzywatz) Unten: Auf Hallig Hooge versammeln sich im April Tausende Ringelgänse. Unter fachkundiger Führung von Martin Kühn läßt sich am 14.April auch eine Pazifische Ringelgans (B.nigricans) entdecken (unten rechts). |
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| In der Lübecker Alstadt entdecke ich am 5.April einen Wanderfalken, der um die Domtürme kreist. Weitere Beobachtungen in den folgenden Tagen zeigen, daß sich in Lübeck ein Wanderfalkenpaar angesiedelt hat. Während die Domtürme offenbar als Rupfungs- und Rastplatz dienen und dort auch eine Kopulation zu beobachten war, scheint sich an der Ägidienkirche ein möglicher Brutplatz zu befinden. Hier das Weibchen das Paares am 10.April auf der Ostseite des Ägidienkirchturmes. |
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Oben links: Zu den
für den Vogelkundigen unverkennbaren Frühlingsboten
gehört die Knäkente, die im April aus Afrika
zurückkehrt. Das Foto dieses Erpels entstand am 3.April an der
Pohnsdorfer Stauung. Oben: In der Aalbeekniederung nördlich des Hemmelsdorfer Sees sonnen sich bei warmem Wetter zahlreiche Bergeidechsen - wie diese hier am 5.April. Links: Zum Monatswechsel März/April beghinnt endlich - nach langer Kälteperiode - die Amphibienwanderung in Schleswig-Holstein. Am 3.April können Andrea Grzywatz und ich an den Raisdorfer Krötenteichen bei einem Gang auf dem Asphaltweg 217 Erdkröten zählen! |
| Am
Röggeliner See entsteht - leider bei neblig-trübem
Schmuddelwetter - am 8.März dieses Bild. Mindestens 22
Silberreiher halten sich in einer Gruppe in einem unzugänglichen,
von Dechow aus aber einsehbaren Schilfgürtel auf. Dies ist noch
immer eine sehr hohe Zahl. Der Röggeliner See scheint den ganzen
Winter über eine der größten - wenn nicht die
größte - Silberreiher-Ansammlung im Norden beherbergt zu
haben. |
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Oben: Anfang
bis Mitte März machen aus den Niederlanden kommende
Zwergschwäne auf ihrem Weg in den Norden zu Tausenden eine
mehrwöchige Rast im mittleren Schleswig-Holstein. Im Gebiet des
Nord-Ostsee-Kanals, aber auch in der Eider-Treene-Sorge-Niederung sind
dann Trupps von meist mehreren hundert Tieren anzutreffen. Oben links:
Breiholzer Fährwiesen; oben: Haaler Au. Beide Fotos 3.März
2009. Links: Im Februar hält sich längere Zeit ein Schwarzschwan auf der Lübecker Obertrave auf. Schwarzschwäne entweichen gelegentlich aus Ziervogelhaltungen, konnten sich aber bisher in Deutschland nicht in freier Wildbahn über längere Zeit eigenständig halten und fortpflanzen. Dieser Schwan hier ist sicher auch ein Volierenflüchtling - er läßt sich füttern! |
| Das Jahr 2009 beginnt kalt. Im eisfreien Bereich der Wohlenberger Wiek schwimmen am 1.Januar mehrere Schwarzhalstaucher (unten links). Auf den gefrorenen Grünflächen am Ostufer des Dassower Sees suchen Singschwäne nach Nahrung (unten rechts). | |
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